Die Mais Karte - 10. Türchen im Advents Podcast

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Die Mais Karte - 10. Türchen im Advents Podcast

(06.12.2016 07:29) Baudelaire überlegt…

Er brachte seine eigenen Messer mit. Mit dem Feuer spielte er, mit dem Essen aber nicht. Er, den sie Baudelaire nannten - und seine Geschichte soll hier erzählt werden. Baudelaire kredenzte in seinem Restaurant eines jener Menús, die ihn berühmt und zum Spitzenkoch gemacht haben.

Es sollte sein letzter großer Abend im Restaurant sein. ‚Mein Merci an den Gast.’ hatte er das Menú betitelt. Und Baudelaire kochte für sie, seine Stammgäste.

Charismatisch und charmant, schelmisch und gefühlvoll – er zog alle Register.

Das Abschiedsmenú wurde aufgetafelt wie aus dem Lehrbuch: Zum Auftakt das, was die Kritiker das ‚Aufwecken des Gaumens’ nannten, um am Ende eine klassische ‚Conclusio’ folgen zu lassen.

Baudelaire suchte immer die persönliche Konversation mit den Leuten. Er setzte genauso effektvoll Pausen zwischen den Gängen, wie zwischen seinen Sätzen, wenn er sich mit ihnen unterhalten hatte. Er konnte überaus ironisch sein – und im nachfolgenden Augenblick auch sichtbar nachdenklich. Er setzte den Verstand ein, wenn er kochte. Baudelaire war ein begnadeter Koch – und er folgte darin seinen großen historischen Wegbereitern wie Skeeter etc.

Auch Skeeter beherrschte, zu seiner Zeit am Herd, die Werkzeuge der Cuisine wie kein anderer. Wie gekonnt er sie nutze, zeigte sich am ‚Jour Cuisine’, dem Tag seiner weltberühmten Menúpräsentation. Skeeter war der Star bei dem Event, Tausende waren damals nach Paris gepilgert, um den Beginn der Novelle Cuisine einzuläuten – und um ihm, Skeeter, beim Kochen zuzusehen. ...

Über das Buch: Baudelaire möchte herausfinden, wie er eine ganz bestimmte Fraktion seiner Gäste wieder glücklich machen könnte. Er bekommt eine Ahnung und unternimmt deshalb verschiedene Reisen. Es bleibt bis zum Schluss spannend, wie es mit seiner Liebe zu Fleur weitergehen wird, zumal er auf seinen Reisen, attraktive Frauen kennenlernt, die ihm nicht nur in seiner Mission weiterhelfen. Seine Tanzeinlagen, Notizbucheinträge und Gedanken, führen den Leser jedoch immer wieder heiter zu den Dreh- und Angelpunkten des Buchs zurück. Schließlich entwickelt Baudelaire auf seinen Reisen neben verschiedenen Spielen, auch noch ein bemerkenswertes Gastronomiekonzept.

Es ist als Komödie geschrieben, was es dem Leser erleichtert, sich mit der Thematik „Essen“ zu beschäftigen und dabei „ganz nebenbei“ etwas für seine Gesundheit zu tun. Das Buch ordnen wir in die Kategorien Beletristik, Humor, Unterhaltung, Kochen, Gesundheit oder Sport ein. Es sind 304 Seiten, auf denen die Themen Essen und Gastronomie ein wenig gesellschaftskritisch durchleuchtet werden.

Beide Artikel dienen der Stärkung eines gesundheitsförderlichen Lebensstils, durch Verbesserung des Wissens über Essen. Buch und Spiel sind deshalb ausgezeichnet für Sportler, Romanliebhaber mit Humor oder Fans von Gesellschaftsspielen geeignet.


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»da habe ich laut gelacht«
... ich fand zum Beispiel die Geschichte mit »...anscheinend spricht die Karotte eine andere Sprache als ich...« (da habe ich laut gelacht) richtig cool! Das Ende find´ ich gut ... ich hatte es mir gewünscht!
Evelyn Schreiber (Probeleserin vor dem Lektorat), 09.08.2016 09:08

Ihr Spiel
Sehr geehrter Herr Daniel,
Haben Sie herzlichen Dank für das Gespräch in Frankfurt. Es macht Freude, einen richtigen Überzeugungstäter für seine Sache wie Sie zu erleben. ...
Herzlich, Ihr
David K.David K. , Stuttgart 01.11.2016 16:29

Begleitende Prosa zu Spielen
Der Ernährungsteil des Buches ist Stephan C. Daniel dafür umso besser gelungen. Immer wieder streut er in die Geschichte wirklich sehr interessante Informationen zu diesem Thema ein, man saugt sozusagen nebenbei das Wissen auf – Quasi genauso wie beim Spielen von „Jeu-d'œuvre“.
Dessen Entwicklungen und die damit einhergehenden Gedankengänge von Spielerfinder Baudelaire sind glaubwürdig beschrieben. Philipp Lohmann Blogger, 10.12.2016 10:46

zufrieden mit Deinen Rezepten
bin sehr zufrieden mit Deinen Rezepten. Auf jeden Fall sehr schlüssig gemacht das gesamte Konzept. Schönen Grüße JürgenJürgen , 31.12.2016 07:05