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Spielregeln Nutzen-Vergleich - 12. Türchen im Advents Podcast

(12.12.2016 07:55) Alle 34 „Nutzen Karten“ (braun) werden gemischt und (verdeckt) gleichmäßig unter den Sportlern verteilt.

Gespielt wird mit mindestens 2 bis 5 Personen. Jeder hält seinen Kartenstapel so in den Händen, dass er/sie selbst immer nur die oberste Karte sehen kann. z. B. Schnick-Schnack-Schnuck entscheidet, welcher Sportler beginnt. Der Beginnende wird mit der Karte beginnen, die bei ihm in der Hand oben aufliegt und benennt dann eine der drei Möglichkeiten, mit der er einen Bedingungssatz bilden und somit eine Strategie formulieren wird.

Du kennst sicher noch die Quartettspiele mit denen man auch Trumpf spielen konnte damals in der Steinzeit, als Du mit Deinen Freunden noch die PS-Leistung von Autos miteinander verglichen hast.

Unser Nutzen-Vergleichs-Spiel geht da einen Schritt weiter.

Wir beziehen ben Lebensmitteln den Nutzen, den sie uns bringen mit in die Sache ein. Somit musst Du strategisch vorgehen.

In diesem Jeu-d’œuvre Vergleichsspiel geht es also darum, geschickt aufzutrumpfen.

Im Kartenspiel sind 2/3 der Karten pflanzlich und ein 1/3 tierisch.

D. h. es gibt zahlreiche Chancen, wie Du den Spielverlauf für Dich verbessern kannst.

Durch die richtige Taktik gelingt Dir das!

Wichtig ist, dass Du einen logischen Satz formulierst. Denn in keinem der tierischen Lebensmittel sind Balaststoffe oder Kohlenhydrate enthalten.

Einfaches Beispiel: Du hast nur noch eine Karte und sieht ganz danach aus, als würdest Du verlieren. Doch Deine Chancen, den Gegenspieler zu kontrahieren sind weit aus höher, wenn Du im Verlauf des Spiels gut aufgepasst hast.

Es ist also eine gute Idee konzentriert zu bleiben und sich nicht aus der Ruhe bringen zu lassen.

Angenommen der Spielverlauf war bisher so, daß Dein Gegenspieler jetzt höchstwarscheinlich eine tierische Karte oben hat und Du hast eine pflanzliche Karte.

Dann gehst Du wie folgt vor: Nenne entweder Ausdauer oder Ruhe als Dein Tagesziel. Je nach dem, ob Du Sellerie oder Reis hast – macht es natürlich einen Unterschied.

Du hast mit Pflanzen sowieso mehr Kohlenhydrate oder Ballaststoffe. Und so weiter.

* Das Wort »Jeu-d’œuvre«:
»Jeu-d’œuvre« ist eine frei erfundene Wortkreation und Ableitung vom "Gruß aus der Küche", dem "hors d'oeuvre". »Jeu-d’œuvre« ist das „Spiel nebenbei, neben der Arbeit“ [jödöf?] gesprochen; œu wie geschlossenes deutsches „ö“ in schön :)


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Spielregeln jeu-d‘œuvre (Kartenspiele Thema gesunde Ernährung)

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Lernspiel für Ernährung - Lehrmittel Lernmittel Gesundheit Jeu-d’œuvre Kartenspiele


Geschickt verpackt
Geschickt hat er hilfreiche Information rund um das Thema Essen in eine spannende Story verpackt, ohne dass der Leser gleich das Gefühl haben muss einem Fachbuch gegenüber zu sitzen. Neben dem roten Faden der versteckten Erkenntnisse kommen auch die Gefühle der Romanfigur nicht zu kurz. Carsten Knebel (Dipl. Sportlehrer) (Probeleser vor dem Lektorat), 03.09.2016 22:20

Grüße aus Bochum
Einen schönen, guten Morgen, Stephan,
auf den Spieltagen haben wir wieder viele nette Menschen getroffen und gute Gespräche geführt.
Deine Brokkoli-Karte liegt hier auf meinem Schreibtisch. Auch ich würde mich freuen, wenn wir in Kontakt bleiben und vielleicht mal etwas zusammen bewerkstelligen.
Mit den besten Grüßen aus Bochum
KarstenKarsten H. spielerei.de, Bochum 01.11.2016 11:22

Super geschrieben!!
Hallo Herr Daniel, wir sind äußerst positiv überrascht! Das Buch ist sehr gut geworden und die Idee mit dem Kombination Komödie mit Ernährung ist ausgezeichnet. Super geschrieben!!!Lieben Gruß JamyJamy , 28.11.2016 14:22

Phantastische Ideen und überaus gut zu lesen. Die Optirant Idee ist zukunftsweisend
Wer viel liest, kennt das: Auf allen möglichen Büchern prangt das Prädikat „Bestseller“, doch tief in Dir da brodelt diese Sehnsucht nach dem einen Buch, das Dich förmlich in Erstaunen versetzt. Bestseller, dass wissen wir alle, sind a ein rein quantitativer Maßstab und spiegeln b nicht den echten Absatz. Und doch falle ich immer wieder auf Schrott rein. Ich empfehle dieses Buch als „Bestcontentler“, „Bestfoodideeler“ oder so ähnlich, weil es mir inhaltlich weitergeholfen hat und es für mich überaus amüsant zu lesen war.

Wir wissen alle, dass Humor und Witz verdammt individuell sind. Mich hat es jedenfalls angesprochen und ich bin auch der Ansicht, dass es zu wenige witzige Bücher in Deutschland gibt. Du kannst jedes noch so trockene Thema witzig verpacken und vermutlich ist das nicht ganz so einfach, sonst gäbe es mehr davon.

Wer kennt das nicht. Du hast einen Film bis zu Ende geschaut oder ein Buch bis zu Ende gelesen. Und dann stellst Du Dir die Frage: Wo war mein persönlicher Höhepunkt? Jedenfalls kann ich mit Bestimmtheit sagen, dass es diesem Roman mehrere Peaks gab. Ähnlich wie James Bond bei nur einem Auftrag nacheinander in verschiedene brenzlige Situationen gerät, hat auch Baudelaire mir vielschichtig ein paar Highlights geboten. Das Interview (ein Kapitel im letzten Drittel) hat mir inhaltlich am besten gefallen, zumal ich ja auch auf der Suche nach Inspiration war.

Beim Durchblättern war ich auf das Wort „Optirant“ gestoßen und weil ich beruflich mit der Gastronomie zu tun habe, bin ich überhaupt auf die Idee gekommen, mir ein solches Buch zu suchen. So eine Art Bildungsroman über Ernährung und Gastfreundschaft. Mich hatte dann interessiert: Wie sieht die Umsetzung der Optirant Idee aus? Kurz: Ich war auf der Suche nach Inspirationen für ein Startup und bin hier quasi multibel auf meine Kosten gekommen und halte die Optirant Idee für zukunftsweisend. Es könnte hieraus ein neuer Hype für Digitalisten und Gastronomie entstehen und ich denke, dass ist auch die eigentliche „Vision“ von der Daniel in seinen Anmerkungen schreibt. Er zeigt auf, was alles möglich sein könnte und durchaus realistisch. Ich möchte nicht zu viel verraten, nur ein kleiner Hinweis: Die derzeitigen Entwicklungen im Lebensmittelhandel/Industrie und in der Gastronomie sind sicher das komplette Gegenteil von einem „Optirant“.

Tja und was kannst Du sonst noch im Buch zu entdecken? Ich würde sagen das Abwechslungsreiche: Hessisch, bayerisch … alles dabei! Hier mal ein Zitat aus Seite 280: „Mia ois Vaband könntn´ versuchen so eine Art Raund Teibl …“ solche Stellen fand ich regelrecht authentisch und waren auch für mich als Nordlicht hervorragend verständlich. Die Dialekte halten sich jedoch in Grenzen, weil Daniel sie nur diversen Nebenrollen angedichtet hat. Baudelaire ist eher hochdeutsch unterwegs. Ich denke das ist auch ein wesentlicher Bestandteil der Komödie. Auch als Film könnte ich mir den Spitzenkoch überaus gut vorstellen. Ich hab´den Film schon im Kopf.

Und dann war da noch das Lernspiel für gesunde Ernährung. Geniale Idee. An dieser Stelle möchte ich mich gerne der anderen Empfehlung hier anschließen.

Bleibt zu guter Letzt noch die Frage: Wenn alles so reichlich schön ist, warum dann nur drei Sterne? Ich habe lange überlegt: Die Bewertung hier ist ja eher eine Gesamtbewertung. Und das ist ein Dilemma: Bei meiner Gesamtbewertung unterscheide ich zwischen Produkt, Service, Auswahl. Roman und Spielidee erhalten bei mir volle Punktzahl mit Sternchen. Von mir gibt’s also mehr Sterne am Himmel. Bei der Suche nach einem Lernspiel für gesunde Ernährung scheitert es an Service und Auswahl. Denn das Jeu-d´Oevre wird leider gar nicht angeboten, obwohl hier sogar in der Produktbeschreibung steht. Vielleicht ist es nicht lieferbar, nur dann würde mir ein Hinweis weiterhelfen. Wenn ich im Laden danach Frage bekomme ich ja auch eine Antwort. In Summe komme ich also auf nur drei Sterne.

Mein Fazit: Allen Lesern die sich für gesunde Ernährung interessieren, kann ich diese Komödie wärmstens empfehlen. Sie ist gut strukturiert, zugänglich geschrieben und sie behandelt alle möglichen Elemente, die für eine erfolgreiche Umsetzung im Alltag notwendig sein könnten und nicht nur einzelne Punkte für die Gastronomie. Phantastische Ideen und flüssig zu lesen. Programmierer, der Handel und Gastronomen könnten hier meiner Meinung nach reichlich Inspiration schöpfen. gabiechy , 24.01.2017 19:03